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Aktuelles

15. 09. 2021

Beharrlichkeit zahlt sich aus


Ludwig Ferdinand Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg besaß mal ein Haus in Laaspherhütte und die Wälder rund um den kleinen Ort kennt er sowieso. Ebenfalls kennt er Berthold Wehn aus Laaspherhütte, der inzwischen seit mehr als 40 Jahren Vorsitzender des örtlichen Friedhofsausschusses ist. Mit viel ehrenamtlichem Einsatz und mit Beharrlichkeit kümmert sich der Ausschuss um den kleinen kirchlichen Friedhof und dessen Kapelle, die vor knapp 40 Jahren nur durch finanzielle Opfer der Laaspherhütter entstehen konnte.

Dieses eigene große Engagement macht die Leute hier vor Ort selbstbewusst genug, um auch nach Hilfe zu fragen. Früher hatte Ludwig Ferdinand Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg das Dorf schon mal mit einer Spende unterstützt, jetzt erkundigte sich Berthold Wehn wieder bei ihm.

Die Laaspherhütter brauchten nämlich eine Grabmatten- Garnitur und eine Erdhügel-Abdeckmatte, nachdem sie sich diese Dinge nicht mehr wie bisher für die seltenen Beisetzungen auf Ihrem Friedhof ausleihen könnten.  Gut 600 Euro kostete dieser Friedhofsbedarf, dessen Bezahlung Ludwig Ferdinand Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ohne viel Aufhebens anwies, nachdem er von Berthold Wehn die Rechnung erhielt. Bei der kleinen Zusammenkunft der beiden, zu der noch Pfarrer Steffen Post - Laaspherhütte gehört zur Laaspher Kirchengemeinde - gekommen war, freute sich der Spender ganz ausdrücklich über den wunderbar gepflegten Friedhof und das große ehrenamtliche Engagement. Wie das genau funktioniert, konnte Berthold Wehn an diesem Morgen mit einem eindrücklichen Beispiel illustrieren: Als kürzlich die Friedhofshecke geschnitten werden sollte, da kamen 21 Laaspherhütter - also ungefähr jeder Vierte - ganz selbstverständlich zu diesem Samstagmorgen-Einsatz. Bei so einer beeindruckenden Beteiligung war die Arbeit natürlich im Handumdrehen geschafft.

Quelle: Westfalenpost