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09. 10. 2016

Japans teure Atompolitik - trotz Fukushima


Trotz der Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima hält die japanische Regierung am Forschungsreaktor Monju fest, in welchem die Reaktorbauform des schnellen Brüters untersucht wird. Die bisherige Bilanz von Monju ist sehr ernüchternd: In den vergangenen 22 Jahren lief die Anlage etwa 250 Tage und hatte in der Zeit drei Störfälle. Die Forschung des schnellen Brüters hat bisher Japan zehn Milliarden Euro gekostet. Jährlich 200 Mio. Euro ließen sich mit einer Stilllegung sparen, aber Premierminister Abe zögert, das Forschungsprogramm zu stoppen, die Verantwortung zu übernehmen und die Kosten der Brüter-Forschung auf Null zu abzuschreiben. weiterlesen

Quelle: Süddeutsche Zeitung